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Hittisau Aktuell

Mach dich sichtbar im Straßenverkehr!

In der dunklen Jahreszeit steigern schlechte Witterungs- und Sichtverhältnisse das Risiko für Verkehrsunfälle. Besonders gefährdet sind junge Verkehrsteilnehmer:innen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Sie werden von Autofahrer:innen oftmals zu spät wahrgenommen. Land Vorarlberg, Kuratorium für Verkehrssicherheit, ÖAMTC, Polizei, Radlobby Vorarlberg, der Radfachhandel und die Aktion Sicheres Vorarlberg starten daher im Herbst 2021 gemeinsam die Kampagne „SicherLicht“ und initiieren eine Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche.

Fast 780 Kinder und Jugendliche verunglücken pro Jahr auf Vorarlbergbergs Straßen. Bei jedem dritten Unfall spielt schlechte Sicht oder Dunkelheit eine Rolle. Jeder dieser Unfälle ist einer zu viel! Entscheidend für mehr Sicherheit sind gut beleuchtete Straßen, Aufmerksamkeit und Konzentration der Autofahrer:innen, aber auch, dass die schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen im Dunkeln sichtbar sind. Die Kampagne „SicherLicht“ will Bewusstsein dafür wecken, wie wichtig es ist, sich sichtbar zu machen und informiert im Besonderen über die richtige Beleuchtung für Radfahrerinnen und Radfahrer.

So viel Licht ist Pflicht!
Fahrräder benötigen laut Straßenverkehrsordnung (StVO) vorne und hinten Scheinwerfer – vorne weiß und nicht blinkend, hinten rot und blinken ist erlaubt. Fest verbaute Lichter mit Nabendynamo sind praktisch, weil sie nicht vergessen werden können. Alternativ können aber auch Stecklichter am Fahrrad angebracht werden. Eine Stirnlampe gilt hingegen nicht als Fahrradbeleuchtung! Darüber hinaus schreibt die StVO Rückstrahler (vorne weiß und hinten rot), jeweils zwei gelbe Katzenaugen (alternativ Speichenreflektoren oder Reflektorstreifen am Rad) sowie Pedalreflektoren vor. Für Kikis gibt es zusätzliche Beleuchtungsvorschriften - bei Tag und bei Nacht.

In erster Linie sollte das Fahrrad gut beleuchtet sein. Zusätzlichen Schutz bietet aber auch die Sichtbarkeit der Radfahrer:innen selbst.

Kreativwettbewerb prämiert die besten Ideen
Während Kindergarten- und Volksschulkinder noch gerne Warnwesten oder reflektierende Schärpen tragen, nimmt die Bereitschaft dazu bei den über 10-Jährigen deutlich ab. Das Land Vorarlberg lädt daher Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren ein, zu zeigen, wie man sich auf kreative Art sichtbar machen kann. Zur Verfügung stehen 10.000 reflektierende „SicherLicht“-Bänder die ideenreich eingesetzt werden können: als Schnürsenkel, als Haarschmuck, als Applikation auf der Kleidung – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Von 1. Oktober bis 30. November können Fotos oder Videos der eigenen Ideen auf www.vorarlberg.at/sicherlicht eingereicht werden. Eine Jury prämiert die besten Einreichungen Anfang Dezember.

Videodreh mit der besten Idee
Hauptpreis des Kreativwettbewerbs „SicherLicht“ ist ein professioneller Videodreh mit der besten eingereichten Idee. Der Video-Clip soll über Social Media Kanäle andere Kinder und Jugendliche erreichen und zur Nachahmung inspirieren. Die Gewinner:innen werden am Videodreh mitwirken und können hautnah bei der Produktion dabei sein. Am Wettbewerb teilnehmen können Einzelpersonen ab 10 Jahren, ebenso aber auch Gruppen oder Schulklassen.

Alle Informationen zum Wettbewerb „SicherLicht“ unter www.vorarlberg.at/sicherlicht.

Kreativwettbewerb „SicherLicht“
Von 1.10. bis 30.11. 2021

Bring dich mit dem „SicherLicht“-Reflektorband zum Leuchten! Reflektorband bestellen. Deine Idee auf einem Foto oder in einem Video festhalten und bis 30.11. unter www.vorarlberg.at/sicherlicht einreichen.

Das kannst du gewinnen:

  • Einen professionellen Videodreh in dem du und deine „Sicherlicht“ Idee die Hauptrolle spielen. Du bist hautnah dabei und arbeitest an der Produktion mit.
  • Einen Kletterworkshop in der Kletterhalle Dornbirn für dich und fünf weitere Freund:innen - zur Verfügung gestellt von Sicheres Vorarlberg.
  • 10 praktische Sets für Radfahrer:innen mit Bike-Rucksack, Alu-Trinkflasche, Flickzeug, Sonnenbrille, Schulkalender und Regenschutz für den Sattel - zur Verfügung gestellt vom ÖAMTC

Eine Initiative des Landes Vorarlberg mit Unterstützung von: Kuratorium für Verkehrssicherheit, ÖAMTC, Polizei, Radlobby Vorarlberg und Radfachhandel.

Fotos (c) Land Vorarlberg

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