> Kultur > Sehenswertes > Land_Gespräche Hittisau

Land_Gespräche Hittisau

„Mobilität im ländlichen Raum – Wie kommen wir weiter?“

lautet das Thema der nächsten Ausgabe der Land|Gespräche, die am Samstag, den 26. September 2020, ab 13:00 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal in Hittisau über die Bühne gehen sollen.

Als Vortragende haben zugesagt:
Harald Frey (Senior Scientist am Institut für Verkehrswissenschaften der Technischen Universität, Wien),
Jörg Zimmermann (Verkehrsplaner im Amt der Vorarlberger Landesregierung, Bregenz),
Gerhard Fehr (Verhaltensökonom & CEO von FehrAdvice & Partners, Zürich),
Roland Gruber (Geschäftsführer nonconform, Moosdorf/Kärnten),

der mit erfahrenen Praktikern aus Landgemeinden mit beispielhaften Lösungen nach Hittisau kommen will:
Mario Abl, Bürgermeister von Trofaiach/Stmk.,
Uli Böker, Landtagsabgeordnete und ehem. Bürgermeisterin von Ottensheim/OÖ,
John Grubinger, Bürgermeister von Thalgau/Slbg. Flyer

Die Moderation wird Andrea Weninger (Geschäftsführerin bei Rosinak & Partner, Dornbirn u. Wien) übernehmen. Das e5-Team organisiert am Vormittag einen „kmº-Markt“ mit Lebensmitteln aus der Region auf dem Dorfplatz sowie während der Pause am Nachmittag innovative Testfahrzeuge zum Ausprobieren.  Interessierte Anbieter können sich bei Caroline Jäger/e5-Team melden (begrenzte Anzahl von Ständen).

Der Eintritt zur Tagung ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich; sie ist ab sofort möglich, telefonisch unter 05513 6209 250 oder per email: tourismus(at)hittisau.at.
Die Veranstaltung wird ermöglicht – neben dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Helfer/innen im Dorf – dank großzügiger Sponsoren, u.a. Claus Haberkorn, Dipl.-Ing. Pius Lässer, Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald, vkw vlotte, Wirtschaftskammer Vorarlberg.


Die Land|Gespräche|Hittisau verstehen sich als Veranstaltungsreihe. Jährlich am letzten Samstag im September findet in Hittisau eine Tagung im interaktiven Format zu aktuell wichtigen Fragen des dörflichen Zusammenlebens statt. Nach den Themen „Wohnformen der Zukunft“ 2018, „Bildung“ 2019 und „Mobilität“ 2020 sollen in den kommenden Jahren Fragen der sozialmedizinischen Versorgung, Berufstätigkeit auf dem Land und Landwirtschaft Gegenstand der Gespräche sein.

Die Reihe entstand aus dem unmittelbaren Bedarf an Wissen und Expertise im Ort heraus. Dessen ungeachtet sind alle Interessenten, die das jeweils in den Mittelpunkt gestellte Thema anspricht, vor allem die jungen Menschen der engeren und weiteren Umgebung herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Die Tagung findet auch 2020 im Ritter-von-Bergmann Saal in Hittisau statt. Sie soll niederschwellig, einfach und kosteneffizient über die Bühne gehen – ohne Belastung der Gemeindekasse. Die finanzielle und vor allem auch inhaltliche Unabhängigkeit ist den Organisatoren – Johann Steurer, Hermann Hagspiel, Markus Faißt – wichtig und nur möglich durch den freiwilligen Einsatz vieler Beteiligter sowie die Sponsoren aus der Wirtschaft, die Finanzmittel für die Abdeckung der unweigerlich anfallenden Kosten (Referenten, Saaltechnik und Bewirtung, Kommunikation, Ergebnisheft usw.) in großzügiger Weise zur Verfügung stellen.

Nachlese zu den letzten Veranstaltungen der Reihe:

2019 – Bildung für den ländlichen Raum der Zukunft
Helga Kohler-Spiegel – „Bildung – wo es beginnt“ – führte eindrucksvoll die Bedeutung von Bindung von frühester Kindheit an als Grundlage für einen erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg vor Augen.
Josef Watschinger spannte den Bogen weiter zum Geschehen in der Schule, vermittelte überzeugend, wie es mit neuen pädagogischen Ansätzen im Schulverband Pustertal gelingt, die Schule zur Gesellschaft hin zu öffnen, Kinder in ihrer jeweils besonderen Lebenssituation wahrzunehmen und keines von ihnen zurückzulassen.
Theo Wehner rundete das Thema mit tiefen Einblicken in die Wirksamkeit von Sinn im Lernen und Tun ab, mit vielen Erkenntnissen aus der Analyse der Freiwilligenarbeit – und er hinterließ mit seinem Zitat von Georg Kerschensteiner einen anhaltenden Denkanstoß: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn Sie alles abziehen, was Sie gelernt haben“.

Interessent/-innen, denen eine Teilnahme nicht möglich war, können eine gedruckte Nachlese im Ergebnisheft 2019 erhalten (€ 8,-) Bestellung per Mail an
tourismus(at)hittisau.at (mit Angabe der Postadresse) oder elektronisch hier im Volltext ansehen.

 

2018 – Wohnformen der Zukunft im ländlichen Raum
Die drei Gastredner setzten ganz unterschiedliche Schwerpunkte:
Martin Kaiser, Geschäftsführer der gemeinnützigen Wohnungsbau GmbH in Sonthofen/Allgäu, befasste sich mit Bauen und Wohnen in Zeiten tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels.
Dietmar Eberle, Architekt und langjähriger Leiter des Wohnforums an der ETH-Zürich, setzte sich in seinem leidenschaftlichen Exkurs mit den zuletzt eklatant gestiegenen Wohnbaukosten auseinander.
Gion A. Caminada, Architekt aus Vrin/Graubünden und Professor an der ETH Zürich, widmete sich dem zeitgemäßen Um- und Neubau im alpinen Bergdorf, illustriert durch konkrete Beispiele eines sensiblen Umgangs mit dem vorhandenen Bestand.

Eine Zusammenfassung der Beiträge wurde im „Ergebnisheft 2018“ veröffentlich, das - solange der Vorrat reicht - bei tourismus(at)hittisau.at per Mail angefordert oder elektronisch hier im Volltext angesehen werden kann.

Eine Folgeveranstaltung im kleineren Kreis fand am
31. Januar 2019 in Hittisau unter der bewährten Moderation von Annemarie Felder und mit Unterstützung des Büros für Zukunftsfragen des Vorarlberger Landesregierung statt. Die vertiefende und sehr substantielle Diskussion führte zu dem Ergebnis, dass ein „Stammtisch“ aller Interessierten eingerichtet werden soll, der im Besonderen an den Themen Leerstand und gemeinnütziger Bauträger im Bregenzerwald weiter arbeiten soll.

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung der Webseite und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Hinweis schließen