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Fundamt


Sie haben etwas verloren?

Sie können sich direkt an jene Gemeinde wenden, in deren Verwaltungsbereich der Gegenstand vermutlich gefunden/verloren wurde.
Beachten Sie aber bitte, dass nur noch die Gemeinden für das Fundwesen zuständig sind. Polizei- und Gendarmeriedienststellen können daher keine Auskunft mehr über Fundgegenstände geben.

Sie haben etwas gefunden?

Wenn Sie etwas gefunden haben, dessen Wert € 10,-- übersteigt bzw. der Fundgegenstand für den Eigentümer offensichtlich wichtig ist, so sind Sie als Finder zur Abgabe des Fundgegenstandes bei der zuständigen Behörde verpflichtet.
Die zuständige Behörde ist meist jene Gemeinde, in der Sie den Gegenstand gefunden haben. Die Abgabe von Fundgegenständen bei Polizei- und Gendarmeriedienststellen ist nicht mehr möglich. Nur bedenkliche Funde wie z. B. Schusswaffen, Sprengmittel, Kriegsmaterialien und dergleichen müssen zu Polizei- oder Gendarmeriedienststellen gebracht bzw. dort gemeldet werden.

Als Finder haben Sie (gegenüber dem Eigentümer) natürlich Anspruch auf Finderlohn und Ersatz der Barauslagen bzw. des Verdienstentgangs.
Die Höhe des Finderlohns richtet sich danach, ob der Fundgegenstand verloren oder vergessen wurde. Einfach umschrieben ist ein Gegenstand dann verloren, wenn er an einem Ort abhandengekommen ist, der nicht im Aufsichtsbereich eines Dritten steht. Als vergessen gilt er dann, wenn er ohne Absicht an einem Ort hinterlassen wurde, der unter der Aufsicht eines Dritten steht (z. B. Restaurant, Sporthalle, ...). Demzufolge haben Personen, die an diesem Ort tätigt sind, auch keinen Anspruch auf Finderlohn.
Der Finderlohn beträgt bei verlorenen Gegenständen 10 %, bei vergessenen Gegenständen 5 %. Wenn der Wert des Fundgegenstandes € 2.000,-- übersteigt, so wird der Finderlohn für den Wert, der € 2.000,-- übersteigt, halbiert.

Geschichte von Hittisau

um 1000
Seit der Jahrtausendwende erfolgen Erschließung, Rodung  und Urbarmachung des Bregenzerwaldes, veranlaßt durch die Grafen von Bregenz und das Kloster Mehrerau.

1249
Erste urkundliche Erwähnung von „Hittinsowe“.
Papst Innozenz IV stellt mit der „Lyoner Urkunde von 1249“ das ausgeplünderte Kloster Mehrerau und seine Besitzungen (Hittinsowe unter 65 anderen Orten) unter Schutz. „Hittinsowe“ bezeichnet vermutlich die Au eines „Hittin“.

1338
Beginn der Trennung der Montfort’schen Güter entlang der Subersach. Der Vorderwald gehört zur Grafschaft Bregenz, der Hinterwald zur Grafschaft Feldkirch. Dies führt zu einer getrennten politischen Entwicklung für mehrere Jahrhunderte.

1496
Der Pfarrer von Egg erlangt die Erlaubnis in der bereits bestehenden Kapelle zum Hl. Wolfgang (an der Stelle der heutigen Pfarrkirche Hittisau) das hl. Sakrament und das hl. Krankenöl aufzubewahren und einen Priester in Hittisau einzusetzen.

1525
Der aus Hittisau gebürtige Landammann Bertsch des Gerichtes in Lingenau veranlaßt die Vorderwälder zur Teilnahme am Bauernaufstand.

1768
Erstmals wird eine Schule in Hittisau erwähnt. 1744 hatte Kaiserin Maria Theresia eine „Allgemeine Schulordnung für die dt. Normal- Haupt- und Trivialschulen“ erlassen, sozusagen eine allgemeine Schulpflicht.

1754
Etwa 1000 Einwohner in Hittisau.

1770-88
Vereinödung: Kleine und zerstreut liegende Grundstücke der Bauern werden gegen einen einzigen, zusammenhängenden Komplex um den Hof getauscht.

1800
Schlacht am Häleisen: Geführt vom Hittisauer Landsturmmajor J. Peter Sutterlüti vertreiben Vorderwälder und Andelsbucher räuberische Franzosen am Häleisen.

1834
Offizielle Trennung der gemeinsamen Zunft von Lingenau und Hittisau. Bereits 1801 hatte Hittisau ein eigenes Zunftbuch zu führen begonnen.

1850
2087 Einwohner in Hittisau

1843-45
Bau einer neuen Pfarrkirche zu den Hl. Drei Königen, Einweihung 1853

1880
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Hittisau

1892
Gründung des Hittisauer Verschönerungsvereins unter Obmann Anton Dorner. In dieser Zeit erlebt der Fremdenverkehr eine erste Blüte. Behutsam werden Kleinode des Ortes zu Attraktionen entwickelt.

1895
Gründung der Hittisauer Genossenschaft „Spar- und Darlehenskassenverein“

1908
Erste Elektrifizierung in Hittisau

1912/13
Erwerb des „Hotel Dorner“ durch die Gemeinde Hittisau als Armenhaus

1920
Erste Elektrifizierung in Bolgenach

1929
Bau des Hittisauer Wasserwerkes

1938
Bolgenach wird von der nationalsozialistischen Verwaltung zu Hittisau eingemeindet. Vor 1938 waren Hittisau und Bolgenach zwei eigenständige Gemeinden, kirchlich gehörten sie zu einer Pfarrei in Hittisau.

1946
Durch eine Volksabstimmung wird die Zusammenlegung von Hittisau und Bolgenach bestätigt.

1977
Nach zweijähriger  Bauzeit wird der Hittisbergstollen zur Beileitung der Subersach in den Stausee durchgeschlagen. 1979 geht das Kraftwerk Langenegg in Betrieb. Der Speicherstausee in der Bolgenachschlucht liegt auf Hittisauer Gemeindegebiet.

1980
Inbetriebnahme der Hittisauer Kläranlage

1989
Eröffnung des Ritter-von-Bergmann Saales

1991
Eröffnung der Hauptschule Hittisau (für die Schüler aus Riefensberg, Sibratsgfäll und Hittisau)

1998/99
Inbetriebnahme eines Biomasse Heizwerkes Hittisau (zur Wärmeversorgung von 41 Gebäuden im Ortskern)

2000
Einweihung und Eröffnung des neuen Feuerwehr- und Kulturhauses sowie des Frauenmuseums.

2003
Eröffnung der Tennisanlage am Sonnenrain, des neuen Familien-Schwimmbades im Komma und des Wasserwanderweges.

2006
Der Steg "Im Gießen" ist erneuert und wird freigegeben.

2007
In vier Monaten Bauzeit wurde das Gemeindehaus komplett saniert. Das alte Feuerwehrhaus wurde abgebrochen. Die Abfallsammelstelle wurde unterirdisch angelegt.

2008
Errichtung eines Abfallsammelzentrum (ASZ) im Betriebsgebiet Basen für Hittisau, Krumbach und Riefensberg.
Als erste Vorderwäldergemeinde eröffnet Hittisau das "Betreute Wohnen".

2009
Beitritt der Gemeinde Hittisau zum e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden

Anspruch auf Eigentum

Meldet sich die Eigentümerin/der Eigentümer innerhalb eines Jahres, ist ihr/ihm die Sache von der zuständigen Fundbehörde zu übergeben. Sofern sich die Besitzerin/der Besitzer des gefundenen Gegenstandes nach Ablauf der Jahresfrist nicht gemeldet hat, besteht für die Finderin/den Finder Anspruch auf den Fund. Mit der Ausfolgung an die Finderin/den Finder geht das Eigentum an der Sache auf diese/diesen über. 

Ansprechpartner

Bürgerservice 
Gemeinde Hittisau
Tel. 05513 6209
buergerservice(at)hittisau.at 

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