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Hittisau Aktuell

Frauenmuseum Hittisau beim Staatspreis Design 2026 ausgezeichnet – starke Präsenz aus Vorarlberg und Hittisau

Hittisau/Wien, 17.04.26 - Das Frauenmuseum Hittisau wurde im Rahmen des Staatspreis Design 2026 mit einer Auszeichnung in der Kategorie Sonderpreis „Spaces & Environment“ gewürdigt. Ausgezeichnet wurde die  Ausstellung FRIEDEN TUN. Über Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht, die sich mit Fragen von Frieden als gesellschaftlichem Prozess, demokratischer Teilhabe und Geschlechterverhältnissen auseinandersetzt.

Die Auszeichnung unterstreicht die gestalterische und inhaltliche Qualität eines Projekts, das Kunst, Architektur und gesellschaftspolitische Fragestellungen eng miteinander verbindet. Entwickelt wurde die Gestaltung der Ausstellung durch Sabrina Summer und Simone Angerer in enger Abstimmung mit den Ausstellungskuratorinnen Stefania Pitscheider Soraperra und Lisa Noggler-Gürtler sowie den Kuratorinnen der Kinder- und Jugendvermittlung Katharina Felder und Andrea Schwarzmann. Die Animationen hat Simone Knecht beigesteuert, die Technik von Martin Beck umgesetzt.

„Als kleines Museum arbeiten wir mit begrenzten Ressourcen – unser Anspruch bleibt dennoch hoch: Low Budget darf niemals Low Quality bedeuten. Gerade im ländlichen Raum ist es zentral, Räume für Dialog, Beteiligung und demokratisches Lernen zu schaffen. Mit unseren Gestalterinnen Sabrina Summer und Simone Angerer ist genau das gelungen“, so Direktorin Stefania Pitscheider Soraperra.“

Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit unter Druck
Das Frauenmuseum Hittisau ist Österreichs einziges Frauenmuseum und weltweit das einzige in einem ländlichen Kontext. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Künstler:innen, lokalen Communities und einer vielfältigen Gruppe von Kulturvermittlerinnen entwickelt und setzt auf partizipative Formate und inklusive Zugänge. Sie ist im Rahmen des Interreg-Projektes Courage. Demokratische Werte gestern, heute, morgen entstanden und ist noch bis 28. März 2027 zu sehen.

Die Auszeichnung für das Frauenmuseum Hittisau bestätigt einmal mehr die große nationale und internationale Anerkennung seiner Arbeit.
Sie erfolgt in einer Zeit, in der Fragen von Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit europaweit zunehmend unter Druck stehen. Das Frauenmuseum Hittisau setzt dem eine kulturelle Praxis entgegen, die auf Teilhabe, Offenheit und kritischem Dialog basiert.

Gratulation an Vorarlberg und doppelte Präsenz aus Hittisau
Das Frauenmuseum Hittisau gratuliert allen Preisträger:innen aus Vorarlberg herzlich, insbesondere der Guten Stube zum Hauptpreis in der Kategorie „Spaces & Environment“. Besonders freut uns, dass Simone Angerer, die als Teil des Gestaltungsteams von FRIEDEN TUN eng mit dem Frauenmuseum Hittisau verbunden ist, auch für die Gestaltung der Guten Stube verantwortlich zeichnet.

Ebenso gratuliert das Frauenmuseum Hittisau allen weiteren Preisträger:innen aus Vorarlberg, darunter Atelier Stecher und Sägenvier, herzlich zu ihren Auszeichnungen.

Besonders erfreulich ist die starke regionale Präsenz sowie die Tatsache, dass mit dem Frauenmuseum Hittisau und dem Architekten und Lichtdesigner Georg Bechter gleich zwei Positionen aus Hittisau beim Staatspreis Design 2026 vertreten sind. Georg Bechter wurde in der Kategorie Investitionsgüter nominiert und unterstreicht damit die gestalterische Qualität und Innovationskraft, die auch in kleineren Gemeinden wie Hittisau sichtbar wird.

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