Themenfeld Mobilität

In der Gemeinde Hittisau steht der Mensch und nicht der motorisierte Verkehr im Vordergrund. Die Gemeinde unterstützt und fördert dabei zukunftsfähige Mobilitätsformen.


Ziele

  • Bis 2020 soll die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssicherheit in Hittisau deutlich erhöht sowie die vom motorisierten Individualverkehr verursachten Umweltbeeinträchtigungen reduziert werden.

Strategien

  • Im Zentrum hat die Reorganisation der Begegnungszonen, Parkflächen und Freiräume Priorität, dabei wird der Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und den Öffentlichen Verkehr entwickelt.
  • Es erfolgen keine weiteren Erschließungen für den motorisierten Verkehr; Güter- und Forstwege sind als notwendige Infrastruktur ausgenommen. (REK Diskussion!)
  • Die Entwicklung und Förderung alternativer Transportsysteme für eine nachhaltige Mobilität in Hittisau wird angestrengt.
  • Sicherstellung von Geh- und Fahrrechten bei der Umwidmung von Grundstücken.
  • Regelmäßige aktivierende Maßnahmen für Bürger/innen und Betriebe durchführen.

 

Auf innerörtlichen, kurzen Wegen wird im Alltagsverkehr das Radfahren und zu Fuß Gehen gefördert, das durch überörtliche ÖPNV Angebote attraktiv ergänzt wird.


Ziele

  • Umsetzung von park&ride (bike&ride) Anlagen nahe den zentralen Verkehrsknotenpunkten bis 2017.
  • Bis 2020 sind Fuß- und Radwege zu den wichtigen Zielpunkten der Gemeinde ausgebaut.
  • Bis 2020 erhöht sich die Anzahl der JahreskartenbesitzerInnen für den öffentlichen Nahverkehr um 30% (gegenüber 2012).

 

Strategien

  • Die fußläufige Vernetzung zwischen Dorfkern und Weilern sowie zwischen den Weilern wird gefördert.
  • Kirch-, Dorf- und Wanderwege werden erhalten und entwickelt.
  • Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln soll laufend verbessert werden.
  • Nahversorgung und Begegnungsräume im Dorfkern sichern und entwickeln: Bewusstsein, Anreize schaffen.
  • Attraktive Radwegverbindungen werden gesichert und entwickelt (regionale Anbindung) - Umsetzung und laufende Anpassung des regionalen Radroutenkonzepts.
  • Fuß- und Radwege bodenschonend anlegen.
  • Die Kombination Radfahrer / Fußgänger und Bus wird durch attraktive Radabstellplätze und Wartezonen forciert.
  • Den MitarbeiterInnen von Gemeinde, Schule, Banken etc. Anreize schaffen, den Anfahrtsweg ohne Auto zu tätigen (Belohnung, Fahrrad).