Themenfeld Kommunale Gebäude und Anlagen

Die Gemeinde minimiert die durch die Errichtung, den Betrieb und den Abbau kommunaler Gebäude und Anlagen entstehenden Umweltauswirkungen. Sie ist Vorbild in der Anwendung zukunftsfähiger Gebäudestandards.


Ziele

  • Bis 2020 sinkt der Strombedarf der heute bestehenden gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen bezogen auf 2012 um 5%.
  • Bis 2020 sinkt der Wärmebedarf der heute bestehenden gemeindeeigenen Gebäude bezogen auf 2012 bis 2020 um 10%.
  • Bis 2020 beträgt der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Versorgung kommunaler Gebäude und Anlagen bei der Wärmeversorgung weiterhin 100%.
  • Die Gemeinde berücksichtigt bei Neubau und Generalsanierungen energetische und ökologische Kriterien (mittels Kommunalgebäudeausweis) und definiert im Anlassfall Anforderungen an die Funktionalität der Gebäude.
  • Die Gemeinde behält ihr bestehendes Modell der Ökostrombörse bei, durch welches der Ausbau erneuerbarer Energie gefördert wird.

Strategien

  • Energetische und ökologische Kriterien bei Neubau bzw. Sanierung von kommunalen Gebäuden und Anlagen (inkl. öffentliche Beleuchtung und Trinkwasser- und Abwasserversorgung) berücksichtigen (Mindestpunkte Kommunalgebäudeausweis und Servicepaket zur Prozessbegleitung)
  • Nutzung von Möglichkeiten zur Verbrauchssenkung ohne investive Maßnahmen, wie Verhaltensänderung bei den Gebäudenutzern, Aktivierung von Multiplikatoren (Vereine o.ä.).
  • Bei allen Neubau- und Sanierungsprojekten der Gemeinde werden erneuerbare Energieträger zur Wärmeversorgung eingesetzt.
  • Ausschöpfung der gemeindeeigenen Mittel der Ökostrombörse für den Ausbau erneuerbarer Energien in der Gemeinde.
  • Bei zukünftigen Bau- oder Generalsanierungsvorhaben der Gemeinde wird das Beratungspaket nachhaltig:bauen angewendet.