Tipps für Winterwanderer

Allgemein empfiehlt sich im Winter auf den Sonnenstand zu achten und nicht zu spät loszumarschieren, da die Sonne am Nachmittag sehr schnell hinter den Bergen verschwindet. Im Schatten ist es dann gleich um viele Grade kälter. Wie bei den Sommertouren sind keine technischen Schwierigkeiten zu bewältigen, körperliche Fitness, etwas Ausdauer und entsprechende Ausrüstung sind allerdings erforderlich. Der Winter kann kalt und stürmisch sein, weshalb vor allem warme Kleidung und gutes Schuhwerk empfohlen werden. Nicht zu vergessen sind auch eine warme Kopfbedeckung, Handschuhe und Sonnenschutz mit entsprechendem Lichtschutzfaktor. Eine atmungsfähige, wasserundurchlässige Windjacke ist ratsam.

Auf Grund wechselnder Wegbeschaffenheit (Neuschnee, weicher Schnee,Vereisungen) und wechselnder Verhältnisse innerhalb weniger Stunden sind die Gehzeiten länger angegeben als im Sommer. „Schuhketten“ zum Schutz vor Rutsch auf Eis und Schnee sind in Sportgeschäften erhältlich, „Krödel“ (Mini-Steigeisen) oder Absatzeisen mit Zacken im Sporthandel. Auch bestens präparierte und geräumte Wege können glatt sein.

Markierung und Betafelung:

Winterwanderwege BeschilderungErstmals werden im Bregenzerwald die Winterwanderwege gemeindeübergreifend einheitlich in pinker Farbe markiert und betafelt. Alle angeführten Wege sind somit nach demselben

Muster gekennzeichnet. Sie werden innerhalb eines Tages nach Schneefall präpariert. Nachdem die Sommerwanderwege in den letzten Jahren nach einem landesweiten, einheitlichen Konzept gestaltet wurden, folgen hiermit auch die Winterwanderwege diesem System. Aufgrund der guten Unterscheidung zu den Sommertafeln und der besseren Sichtbarkeit im Winter haben die neuen Wintertafeln eine pinke Farbe.

Sicherheitshinweise:

  • Die offiziell markierten Winterwanderwege (pinke Markierungen) nicht verlassen
  • Kleine Schritte und gleichmäßiges Tempo sparen bergauf Kraft und schonen bergab die Gelenke
  • Den Oberkörper beim Abwärtssteigen nie nach hinten lehnen (Rutschgefahr!)
  • Auch ohne Durst ist Trinken wichtig, denn das Durstgefühl hinkt dem tatsächlichen Flüssigkeitsbedarf hintennach
  • Kein Risiko bei Schlechtwettereinbruch, Unwohlsein (Schwäche) oder anderen Schwierigkeiten

Als Winterwanderer sind Sie - Wie auch als Sommerwanderer - auf eigene Verantwortung unterwegs.

Respektiere deine Grenzen!

Wälder und Wiesen, Flüsse und Seen sind wertvolle Freizeit- und Erholungsräume. Wer in der Natur unterwegs ist, sollte auch bedenken, dass die Natur ein höchst sensibler und schützenswerter Lebensraum für Pflanzen und Tiere ist.
Gerade Wälder haben außerdem eine ganz wichtige Schutzfunktion. Die Initiative "Wohngemeinschaft Natur" der Vorarlberger Landesregierung informiert Bewohner und Besucher über einen respektvollen Umgang mit der Natur.

In diesem Sinne ersuchen wir Sie, Schutz- und Schonregionen zu achten. Die wichtigste Empfehlung: Bleiben Sie auf beschilderten Wegen und halten Sie die Natur sauber.