Stellung (Musterung) 2014

Am 10. und 11. Juni unterzogen sich die Burschen des Jahrgangs 1996 der Stellung in Innsbruck, begleitet wurden sie von den BürgermeisterInnen ihrer Gemeinden.

 

Nach alter Tradition begleiten mehrere Bregenzerwälder BürgermeisterInnen die jungen Männer ihrer Gemeinden zur Musterung (Stellungsstrasse Innsbruck). Ihre "Freizeit untertags" nützen sie dann zur Fortbildung zu kommunal wichtigen Fragen. "Da haben die Einrichtungen der TILAK schon mehrmals eine wichtige Rolle gespielt", so die Lingenauer Bürgermeisterin Annette Sohler. Sie besuchte heuer mit ihren Kollegen Klaus Schwarz (Hittisau), Herbert Dorn (Riefensberg) und Arnold Hirschbühel (Krumbach) die Psychiatrie und Psychotherapie A in Hall.

Organisiert von Frau Marlena Rimml erhielten sie ein umfassendes Programm:
eingehende Information durch Prof. Josef Marksteiner und Verwaltungsdirektor DDr. Wolfgang Markl, einen Einblick in die (auch in Vorarlberg vieldiskutierte) Funktion der Psychiatrie in der NS-Zeit (Mag. Oliver Seifert) und über die Betreuung in der "Forensik" (Fr.Dr. Ruepp). "Es ist wieder ein gutes Stück mehr an Information, die wir bei der Nachfrage unseren GemeindebürgerInnen mitgeben können", so das Resummee der BesucherInnen aus dem Ländle. Die TILAK ist immer wieder ein starkes Motiv für solche Informationsbesuche erklärt Lothar Müller. Er organisiert seit vielen Jahren diese Aktion. Im vergangenen Jahr ließen sich die BürgermeisterInnen die Bemühungen der TILAK um Barrierefreiheit (Dr. Hannes Moser) und die Aufgaben der Klinikseelsorge und der Stiftung Marienheim (Mag. Andreas Krzyzan) erklären.

Autor: Lothar Müller

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