(Bild: Christina Kees) Landesrat Erich Schwärzler und der Geschäftsführer des Energieinstituts, Adi Gross, übergaben die Auszeichnung an das e5-Team von Hittisau

Perfekter Start für Hittisau im „e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden“

Auf Anhieb mit vier „e“ ausgezeichnet. Ausgezeichneter Einstieg von Hittisau ins „e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden“. Bei ihrer ersten Zertifizierung erhielt die Gemeinde gleich vier von fünf möglichen „e“. Bürgermeister Konrad Schwarz zeigte sich bei der Übergabe der Auszeichnung am Donnerstagabend in Dornbirn hoch erfreut: „Dieses Ergebnis motiviert uns sehr.“

Insgesamt 83 Kommunen nehmen österreichweit am e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden teil. Sie müssen sich spätestens alle vier Jahre einer Zertifizierung stellen und erhalten dort die Noten für ihre Energiepolitik – von ein bis maximal fünf „e“.

Nur ein Jahr nach seinem Beitritt zum e5-Programm stellte sich Hittisau seiner ersten Zertifizierung. Mit großem Erfolg: Die Wälder Gemeinde holte sich auf Anhieb vier „e“. Der Hittisauer Bürgermeister Konrad Schwarz zeigte sich bei der Übergabe der Auszeichnung voll Tatendrang: „Wir waren schon vor dem e5-Beitritt in Sachen Energiepolitik sehr aktiv und haben auch für die Zukunft noch einige Projekte im Kopf.“

Die e5-Jury hob unter anderem hervor, dass bereits 83 Prozent der in Hittisau benötigten Raumwärme aus erneuerbarer Energie kommen. Auch die Erweiterung der Biomasse-Nahwärmeversorgung sowie die Nutzung aller gewerblichen Abwärmepotenziale lobte die Jury.

e5 Team Zertifizierung 2010

Schritt für Schritt voran

Insgesamt stellten sich in diesem Jahr neun Vorarlberger Gemeinden der Zertifizierung durch die Expertenjury. Bemerkenswert: Alle Teilnehmer, die vorher schon einmal zertifiziert worden waren, konnten ihre Ergebnisse steigern. „Mehr als zufrieden“ zeigt sich e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar vom Energieinstitut Vorarlberg mit diesem Ergebnis: „Es ist schon faszinierend, dass sich die Gemeinden auch im zwölften Jahr des e5-Programms immer noch steigern. Sie gehen damit Jahr für Jahr und Schritt für Schritt in Richtung Energieautonomie.“

Die Bürger in den e5-Gemeinden profitieren von den Projekten auch ganz direkt, schildert Kaspar. Als positives Beispiel nennt er die Thermografie-Aktion, bei der in den vergangenen vier Jahren 15.000 Aufnahmen von 1800 Objekten angefertigt wurden. „Ein Viertel der Hausbesitzer hat schon im ersten Jahr nach einer Thermografie konkrete Sanierungsmaßnahmen gesetzt“, betont der e5-Programmleiter.

e5 ist „Energiezukunft vor Ort“

Der Obmann des Energieinstituts Vorarlberg, Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler nannte das e5-Programm „eine tragende Säule für die Entwicklung Vorarlbergs zur Modellregion für Energieeffizienz. Das e5-Programm zeigt, wie Energiezukunft vor Ort, gemeinsam mit den Menschen, lebendig umgesetzt wird“, lobte Schwärzler bei der Auszeichnungsveranstaltung am Donnerstagabend.

Information: www.energieinstitut.at

gemeinde e5-Status bisher
Gaschurn ee neu im e5 Programm
Bregenz eee neu im e5 Programm
Bürs eee eee
Frastanz eeee eee
Hörbranz eeee eee
Altach eeee eee
Hittisau eeee neu im e5 Programm
Dornbirn eeeee eeee
Feldkirch eeeee eeee

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