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Kompetente und individuelle Begleitung bei der Geburt Hebammen am LKH Bregenz betreuen pro Jahr 1.100 Frauen bei der Geburt

Hebammen spielen in den Abteilungen für Geburtshilfe der Vorarlberger Landeskrankenhäuser eine wichtige Rolle. Sie begleiten die werdende Mutter während der Geburt kompetent und kontinuierlich eins zu eins. „Viele Frauen machen sich Sorgen, dass bei der Geburt zu viele Leute anwesend sind. Doch diese Angst können wir ihnen schon beim Elternabend nehmen“, berichtet Marie Luise Kramer, leitende Hebamme am Landeskrankenhaus Bregenz, anlässlich des Welt-Hebammentages am 5. Mai.

 

Pro Jahr sind Marie Luise Kramer und ihr Team von 15 Hebammen für rund 1.100 Geburten am Landeskrankenhaus Bregenz verantwortlich. „Die Geburt richtet sich individuell nach den Bedürfnissen der werdenden Mutter“, so Kramer. Die Möglichkeiten sind groß und reichen von der Wassergeburt über verschiedene Gebärpositionen bis zur Hebammengeburt. „Mit der Hebammengeburt  versuchen  wir auch im Krankenhaus eine ähnliche Atmosphäre einer Hausgeburt zu schaffen, denn wenn beim Aufklärungsgespräch keine Risiken festgestellt werden, braucht es bei normalem Verlauf während der ganzen Geburt keinen Arzt“,  so die Hebamme. Dennoch ist durch die Hebammengeburt im Krankenhaus im Bedarfsfall die medizinische Betreuung sichergestellt, denn Ärztinnen und Ärzte für Geburtshilfe, Kinderheilkunde und Anästhesie sind rund um die Uhr für medizinische Maßnahmen im Krankenhaus bereit. „Hebammen sind die tragende Kraft in der Geburtshilfe. Stunden, manchmal Tage, sind sie an der Seite der Frau. Sie ermutigen, motivieren, betreuen und müssen wachsam beobachten und professionell handeln“, betont Prim. Dr. Michael Rohde, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am LKH Bregenz.

 

Individuelle Unterstützung

Wie die Geburt abläuft, richtet sich neben den medizinischen Erfordernissen auch nach den Wünschen der Mutter. „Wir können in den Landeskrankenhäusern sehr selbständig arbeiten und geben jede mögliche Unterstützung bei der Geburt“, so Kramer. Das reicht vom Weheneinzelzimmer über Akupunktur bis zur Homöopathie. Auch ambulante Geburten sind möglich. In diesem Fall werden Mutter und Kind nach der Geburt im Krankenhaus, wenn keine Komplikationen auftreten, innerhalb von 24 Stunden entlassen. „Wichtig ist hier, dass bereits vor der Geburt Kontakt zur Nachbetreuungshebamme aufgenommen wird“, betont Kramer. Diese übernimmt in den ersten Wochen die regelmäßige Betreuung von Mutter und Kind. So wird sichergestellt, dass auch ohne stationären Aufenthalt keine Komplikationen auftreten.

 

Sicherheit durch medizinisches Umfeld

Die Ärztinnen und Ärzte im Hintergrund geben Sicherheit, denn bei Komplikationen ist die medizinische Infrastruktur sofort verfügbar. „Deshalb ziehen auch häufig Mütter aus der deutschen Grenzregion die Geburt in Bregenz vor, denn hier ist im Notfall die komplette Infrastruktur, inklusive Frühgeborenenstation, vorhanden“, weiß Marie Luise Kramer.

 

Nachbetreuung wichtig

Für die Hebammen im Krankenhaus endet die Betreuung nicht mit der Geburt. „Ein großer Teil unserer Arbeit findet im Kreißsaal statt, doch auch die Unterstützung der frisch gebackenen Mütter am Wochenbett ist unsere Aufgabe“, beschreibt Kramer das Arbeitsgebiet der Hebammen. Darüber hinaus bieten die Hebammen Geburtsvorbereitungskurse und Kurse für Rückbildungsgymnastik nach der Geburt an. „Hebamme sein ist sicher einer der schwersten, aber auch schönsten Berufe dieser Welt. Aus der guten Verbindung von ärztlich-medizinischer Betreuung mit der kontinuierlichen Eins-zu-eins-Betreuung durch die Hebamme, werden wir den Bedürfnissen nach Natürlichkeit und größtmöglicher Sicherheit am besten gerecht“, so Prim. Dr. Rohde.

 

BU: Das LKH Bregenz ist für verschiedenste Arten der Geburt bestens ausgestattet. (Foto: KHBG)

 

 

Rückfragen

Dr. Andrea Bachmann

T 05522 / 303 – 5015

andrea.bachmann@khbg.at

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