energieregion vorderwald

Energiemodellregion im Naturpark Nagelfluhkette

Die acht Gemeinden des vorderen Bregenerzwaldes – Doren, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg, Sibratsgfäll und Sulzberg – haben beschlossen, ihre Energiepolitik unter ein gemeinsames Dach zu stellen und die „energieregion vorderwald“ zu gründen.

Der Klimawandel und die Ressourcenfrage sind zentrale Herausforderungen unserer Gesellschaft, die unabwägbare Folgen für unseren Lebensraum mit sich ziehen können. Eine engagierte Energie- und Klimaschutzpolitik birgt die Möglichkeit, den Vorderwald als lebenswerte und zukunftsfähige Region zu stärken.

Unterstützt von Klima- und Energiefonds soll die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert und die Energieversorgung langfristig aus heimischer Biomasse, Wasser und Sonne sichergestellt werden. Neben der nachhaltigen Energieversorgung ist die Steigerung der Energieeffizienz erklärtes Ziel der acht Gemeinden. Durch den Export von nachhaltig erwirtschafteter Biomasse, die Entwicklung eines Energietourismus und das Stärken regionaler Kreisläufe würde die fortschrittliche Energiepolitik wichtiger Eckpfeiler künftiger wirtschaftlicher Prosperität des Vorderwaldes sein.

Umsetzung steht im Vordergrund

Monika ForsterIn einem ersten Treffen erarbeiteten die acht Gemeinden verschiedene Ziele und Maßnahmen in den Bereichen „Erneuerbare Energie“, „Energieeffizienz“, „Mobilität“, „Regionale Wirtschaft“ und „Positionierung der energieregion vorderwald“. Die Konkretisierung der Ergebnisse auf einzelne Maßnahmen und ein Umsetzungskonzept erfolgt in einer weiteren Arbeitssitzung, so dass im Sommer mit der Umsetzung der ersten Schritte in der energieregion vorderwald begonnen werden kann. Drei der acht Gemeinden – Hittisau, Krumbach und Langenegg – beschäftigen sich als energieeffiziente Gemeinden im Rahmen des e5-Programms schon seit mehreren Jahren intensiv mit dem Klimaschutz und unterstützen die Energieregion mit wertvollen Erfahrungen.

Agieren statt reagieren

Welche Ideen auch immer im Rahmen der energieregion vorderwald zur Umsetzung gelangen, sicher ist, dass die Gemeinden des Vorderwaldes entschieden haben, die Verantwortung für ihre Bürger wahrzunehmen und zu handeln. Unterstützt werden sie dabei von der regionalen Energiekoordinatorin Monika Forster, dem e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden und dem Energieinstitut Vorarlberg.

Navigation