Briefmarke Frauenmuseum

Das Frauenmuseum Hittisau auf einer neuen Dauerbriefmarke der Österreichischen Post. Die neue Marke ist ab 18. Januar 2012 erhältlich.

Die Österreichische Post hat im Rahmen der Serie „Markenarchitektur“ eine neue Dauerbriefmarke
über € 1.45.- für den internationalen Briefverkehr aufgelegt: die Marke „Frauenmuseum Hittisau“.
Sie zeigt eine vom Künstler Rainer Prohaska gezeichnete Außenansicht des im Jahr 2000 eröffneten, von cukrowicz nachbaur architekten geplanten Frauenmuseums.

Seit 1. Mai 2011 ziert moderne und zeitgenössische Museumsarchitektur die neuen Dauermarken der Österreichischen Post AG.
„Die Marken zeigen bedeutende österreichische und internationale Häuser für zeitgenössische Kunst und Kultur, die durch ihre Architektur und ihre programmatische Ausrichtung internationales Ansehen erlangten“, so die Österreichische Post.

„Diese neue Briefmarke ist eine großartige Anerkennung für unser Haus und unser Programm", so Stefania Pitscheider Soraperra, Direktorin des Frauenmuseum Hittisau.
„Die Vorstellung, dass mit dieser Briefmarke das Frauenmuseum Hittisau rund um die Welt geht, freut uns sehr. Wir haben in den letzten zwölf Jahren eine große überregionale Strahlkraft entwickelt. Die helle, klare Architektur von cukrowicz nachbaur architekten hat uns auf diesem Weg gut begleitet. Unser Haus wird mit dieser Briefmarke gewürdigt und sehr stark sichtbar gemacht, sind wir doch neben großen Institutionen des österreichischen Kulturgeschehens das einzige kleine Museum außerhalb urbaner Zentren auf den Marken präsent.“

Mit der Gestaltung hat die Post den bildenden Künstler Rainer Prohaska, der im Herbst 2011 in Vorarlberg ein Projekt im Kunstraum 12c in Schnifis realisiert hat, beauftragt. Ausgehend von fotografischen Vorlagen, entschied sich Rainer Prohaska, der sich bereits in verschiedenen Projektserien mit temporären Architektur- Interventionen auseinandergesetzt hat, für eine stark reduzierte, grafische Umsetzung. In präzisen, feinen Strichen präsentiert er die Bauwerke von ihren charakteristischen Ansichten, die sie sofort erkennbar machen.

Die Markenserie - 12 wichtige Kulturinstitutionen Österreichs

Zwölf österreichische und zwei internationale Häuser für zeitgenössische Kunst und Kultur prägen das moderne und verjüngte Erscheinungsbild der Dauermarken. Im Herbst 2011 hat sich die Österreichische Post dazu entschlossen, das Frauenmuseum Hittisau als einziges kleines Museum im ländlichen Raum – neben MUMOK und Kunsthalle Wien, Kunsthaus Bregenz, Ars Electronica Center und Lentos Museum Linz, Forum Stadtpark und Kunsthaus Graz, Essl Museum Klosterneuburg, Kunsthalle Krems, Museum der Moderne Mönchsberg Salzburg, Austrian Cultural Forum New York oder MAK Schindler House Los Angeles - in die Serie aufzunehmen. Mit den neuen Museumsmarken setzt die Post ein modernes und frisches Zeichen und transportiert ihr neues Erscheinungsbild täglich unzählige Male ins In- und Ausland. Bei einer Auflage von insgesamt etwa 80 Millionen Stück wird eine breitenwirksame Wahrnehmung der neuen Sujets gewährleistet.

Das Frauenmuseum Hittisau

Das Frauenmuseum Hittisau im Bregenzerwald ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs. Es ist auch weltweit das einzige im ländlichen Raum. Das Frauenmuseum Hittisau will das Kulturschaffen und von Frauen sichtbar machen und Frauengeschichte dokumentieren. Es zeigt zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr, die eine frauenrelevante Thematik aus den Bereichen Geschichte, Kunst, Architektur oder Sozialgeschichte zum Inhalt haben. Dabei wird auf ein Wechsel oder eine Kombination von einem regionalen und internationalen Blickwinkel geachtet.
Das Frauenmuseum ist durch das Engagement von rund zwanzig Frauen aus Hittisau gut in der Region verankert und wird gleichzeitig überregional stark wahrgenommen.

Das Architekturbüro cukrowicz nachbaur architekten

Das Architekturbüro cukrowicz nachbaur architekten in Bregenz beschäftigt sich überwiegend mit der Planung und Realisierung von öffentlichen Bauaufgaben. In Folge zahlreicher Wettbewerbsgewinne realisierten sie Bauwerke wie z.B. das Frauenmuseum Hittisau, die Volksschule Doren, oder das Stadtbad Dornbirn. Das derzeit aktuellste Projekt der erfolgreichen Bürogemeinschaft ist der Umbau und Erweiterung des neuen Vorarlberger Landesmuseum in Bregenz, das im Sommer 2013 eröffnet wird.

Mit einer klaren und präzisen Architektursprache schaffen cukrowicz nachbaur architekten innovative und doch selbstverständliche Lösungen für unterschiedlichste Orte und Aufgaben. Nachhaltiges, ökologisches und ökonomisches Bauen ist dabei ein wesentlicher Aspekt ihrer Planungstätigkeit.

Zahlreiche Auszeichnungen und Preise wie z.B. der Holzbaupreis 2001 für das Frauenmuseum Hittisau oder der Österreichische Staatspreis 2010  Architektur und Nachhaltigkeit für das Gemeindezentrum in St. Gerold bestätigen den Weg des Architektenteams Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm.

Der Künstler Rainer Prohaska

Der Künstler Rainer Prohaska, der für die Gestaltung der neuen Briefmarken verantwortlich zeichnet, studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien Experimentelle Medienkunst und Digitale Kunst. Bei seinen künstlerischen Interventionen arbeitet er medienübergreifend: Fotografie, Architektur, Grafik, Installationen und Performances gehören zu seinem Repertoire. Sein Interesse gilt weniger den fertigen Objekten als Prozessen der Entstehung, Improvisationen und Transformationen. Ausgehend von vorgefundenen Strukturen erarbeitet er spezifische architektonische, skulpturale, aber auch performative Interventionen. Auf den neuen Briefmarken präsentiert er die einzelnen Kunsthäuser in präzisen, feinen Linien in charakteristischen Perspektiven, die sie sofort erkennbar machen.

 

 

Rückfragehinweis

Frauenmuseum Hittisau
Platz 501
6952 Hittisau
M +43 664 88433169
stefania.pitscheider@frauenmuseum.at
www.frauenmuseum.at

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