Willi Schlader (Energieinstitut)

Infoabend der energieregion vorderwald – Zahlreiche Zuhörer interessieren sich für die Alternativen zur Ölheizung

Interessierte aus der ganzen energieregion vorderwald trotzten dem Schneetreiben und kamen am 25. Januar nach Hittisau zum Infoabend. Das Thema des Abends: Welche Alternativen gibt es zur Ölheizung und damit zu den in Zukunft wohl weiter steigenden Heizölpreisen.

Zudem basiert die Ölheizung auf einem nicht erneuerbarem Rohstoff, der zumeist aus fernen Ländern in die Region transportiert werden muss. Die Abgase bei der Verbrennung von Öl belasten unser Klima. Dagegen bringen nachwachsende Rohstoffe wie Brennholz aus der Region die Klimabilanz nicht durcheinander. Positiver Nebeneffekt: die regionale Wertschöpfung - das Geld bleibt in der Region. Die Nutzung von Solarenergie oder Erdwärme sind weitere klimaschonende Alternativen auf dem Weg zu einer unabhängigen Versorgung der energieregion vorderwald aus erneuerbarer Energie.

 

Die optimale Heizung für mein Objekt

Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen alternativen Heizsystemen ist komplex. Je nach Gebäude eignen sich bestimmte Lösungen. Willi Schlader vom Energieinstitut Vorarlberg zeigte in seinem Vortrag anschaulich die Vor- und Nachteile der Alternativen zur Ölheizung auf: vom Stückholz- bis zum Pelletsofen, von der Wärmepumpe bis zur Solarthermie. Im Überblick erläuterte er die optimalen Einsatzbereiche und Verbrauchskosten sowie Förderungen jedes Systems. Thomas Schlitzer, Ofenbauer aus Hittisau, erklärte anhand von vielen Beispielen und Bildern die Funktionsweise und Möglichkeiten eines Kachelofens als Ganzhausheizung. Um sich die durchschnittliche Holzmenge, die ein Kachelofen als Ganzhausheizung in einem aktuellen Einfamilienhaus benötigt, besser vorstellen zu können, brachte er die „Tagesration“ gleich mit. Markus Schmidler aus Langenegg zeigte auf, dass nicht jedes Haus seine eigene Heizung braucht: er versorgt mit seinem Heizsystem auch das Nachbarhaus mit Heizwärme.

Infoabend_250111

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