Pfarre Hittisau

Pfarrkirche Hl. Drei Könige

Beschreibung
Baumeister: Johann Peter Bilgeri
Erbaut: 1843 - 1845
Länge: 45,60 m, Breite: 20,60 m, Turm: 57 m hoch
Altarraum: Länge: 14,60 m, Höhe: 13 m

Die Kirche wurde zu Ehren der Hl. Drei Könige geweiht. Fest: 6. Jänner

PfarrkircheIn den Jahren 1843-45 erfolgte ein völliger Neubau der Hittisauer Kirche. Die Bevölkerung schleppte in mühevoller Arbeit den Sand und Schotter hiefür von der Subersach bis auf den Dorfplatz.
Die Hittisauer Kirche ist eine weite, lichterfüllte Saalkirche, die durch 18 große Fenster belichtet wird. Die größte Zierde des Gotteshauses ist das Hochaltarbild. Es stellt das Opfer der drei Weisen aus dem Morgenland dar und stammt von Josef Bucher (um 1850). Vom gleichen Künstler stammen auch die Seitenaltäre: der hl. Aloysius vor dem Gekreuzigten und der hl. Dominikus vor der Jungfrau Maria. Das große Deckengemälde zeigt das Jüngste Gericht mit Anklängen an die Landschaft der Umgebung und die Wäldertracht. Es wurde 1941 von Waldemar Kolmsperger in barockem Stil gemalt. Das Deckengemälde im Chorraum mit der Dreifaltigkeitsvision des hl. Bruder Klaus wurde 1980 vom Feldkircher Kurt Scheel geschaffen.
Den Tabernakel am Hochaltar mit reich vergoldetem Schnitzwerk schuf 1945 der Künstler Christian Moosbrugger. Die 18 Glasfenster der Kirche sind Darstellungen von Heiligen oder zeigen Szenen aus dem Leben Jesu. Die Apostelfiguren wurden von Franz Schmalzl aus Gröden geschnitzt. Sie sind zwischen den Fenstern verteilt. Der Kreuzweg wurde 1946/47 vom Künstler Christian Moosbrugger in Holz geschnitzt. Auf dem rechten Seitenaltar wird jeden Sonntag und zu den Hochfesten das Evangelium mit Figuren dargestellt.
Die Orgel wurde vom Rankweiler Orgelbauer Alois Schönach 1868 gebaut. Sie ist eine der bekanntesten Orgeln in Vorarlberg.

Glocken der Pfarrkirche Hitttisau
Stimmung: A°, c', e', a'

Bald nach dem Krieg bemühten sich die Bürger unter ihrem Pfarrer Paul Sohm um neue Glocken. Aus den Spenden des Volkes wurde allmächlich wieder ein Geläute erstanden, auf das die Hittisauer stolz sein können. 1949 entschied man sich für die Anschaffung eines Geläutes mit den Tönen H° d' e' fis' a'. Mit der Anfertigung der drei mittleren Glocken wurde die Innsbrucker Firma Graßmayr beauftragt. Auf den Guß einer großen Glocke mußte vorerst verzichtet werden; die kleinste Glocke hatte den Weltkrieg überstanden. Nach kurzer Zeit sprang die d'-Glocke, worauf Graßmayr eine cis-Glocke lieferte. Dadurch war die klangliche Einheit nicht mehr in gewünschtem Ausmaß gegeben.
Zu dieser Zeit, also Anfang der 1950ger Jahre, wurde ein elektrisches Läutwerk eingebaut. Der ehrenvolle Dienst der "Läuter" wurde dadurch unnötig. Im Jahr 1956 machten sich einige Männer für die Anschaffung einer großen Glocke stark. Dank einer großzügigen Spende der Familie Fink konnte dieses Vorhaben umgehend verwirklicht werden. Bei den Hausbesuchen ließen sich die Sammler nicht immer gleich abspeisen. Mit etwas Sitzfleisch und manchmal auch entsprechender Trinkfestigkeit gelang es, gar manche Hittisauer dazu zu bewegen, für diese Glockensammlung mehr zu geben, als sie sich vorgenommen hatten. Franz Bernauer konnte etwa angesichts der Tatsache, daß sein Name verewigt würde, dazu gebracht werden, statt der vorgesehenen 200 Schilling eine ganze Glocke zu spendieren. "Ab'r dänn muß Wiebs Nama ou druf schtau" soll er noch anbedungen haben.
Da die große Glocke auch Kriegerglocke ist, war es ein langerhegter Wunsch des Kameradschaftsbundes, diese Glocke nur an Festtagen und bei besonderen Anlässen läuten zu lassen. 1968 wurde das Geläut schließlich dem von 1922 angeglichen. Am 7.8.1968 wurden zwei Glocken (c' + g') neu gegossen. Es waren mit die letzten aus der Glockengießerei St. Florian.

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Cons. Adolf Huber, Pfarrer i.R.
(Ortspfarrer von 1968 - Sept. 2005)

Pfarramt Hittisau

Pfarrer Hubert Ratz
Dekan Mag. Hubert Ratz (seit Sept. 2005)
Platz 248
6952 Hittisau
Tel.: (05513) 62 08
E-mail: Pfarramt Hittisau

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Cons. Adolf Huber, Pfarrer i.R.
(Ortspfarrer von 1968 - Sept. 2005)

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